Souveräner Erfolg der Zweiten in Heilsberg

Heilsberg - Ostheim II  2:9

 

Am vergangenen Mittwoch stand die Auswärtshürde Heilsberg auf dem Programm der Zweiten. Heilsberg mußte auf Heil und Agel krenkheitsbedingt verzichten.

 

Das Spiel begann mit einer Niederlage des bisher so erfolgreichen Doppels Julian Welker/Jo Steiner, die gegen Wagner/Uber zwar alles versuchten und auch kämpften, es aber diesmal einfach nicht schafften.

Postwendend gelang dem neu formierten Doppel Thomas Schartow/Eckhard Haub gegen Sadeghi/Winkler der Ausgleich.

Und Uli Mahler/Matze Peter brachten mit Ihrem sicheren Erfolg gegen Hofmann/Lenk die Ostheimer in Führung.

Diese Führung konnte Thomas Schartow mit einem nie gefährdeten 3:0 Erfolg gegen Sadeghi ausbauen.

Julian Welker hatte am Nebentisch den Heilsberger Altmeister Peter Wagner als Gegner. Nach gutem Anfang und gewonennem ersten Satz stellte sich Wagner mit seinem Anti-Top besser ein. Der zweite Satz gimg an den Heilsberger. Im dritten und vierten Satz war das Spiel verteilt und somit sehr knapp. Doch zum Schluß entschieden die besseren ANgriffsbälle das Match zugunsten von Julian, der damit auf 3:1 erhöhte.

Uli Mahler spielte anschließend gegen Winkler. Winkler traf auch durchaus sehr gute Bälle und spielt mit Rückhand sehr unangenehme "Leierbälle".

Aber Knut in seiner bekannt ruhigen, konzentrierten Art setzte seinen Trumpf, den Schnittwechsel, konsequent ein. Und das führte auch dazu, dass, abgesehen von einer kleinen Konzentrationsschwäche im dritten Satz, Knut das Spiel mit 3:1 gewinnen konnte.

Mathhias Peter spielte gen Uber, einem der stärksten Heilsberger ein wirklich sehenswertes Spiel. Beide Akteure haben in Ihren Rückhand-Angriffsbällen Ihre Stärken. Matze dominierte eigentlich das Spiel und traf auch tolle Bälle, Uber jedoch ließ sich nicht abschütteln. Obwohl Matze mehrere Satzbälle hatte, verlor den ersten Durchgang in der Verlängerung etwas unglücklich. Die Sätze zwei und drei verliefen ähnlich knapp und endeten genauso. Uber gewann 11:9 und 11:8 und verkürzte damit auf 2:5 aus Sicht der Heilsberger.

Im hinteren Paarkreuz waren zwei Siege von Jo und Eckhard gegen die Ersatzleute fest eingeplant. Beide wurden nicht wirklich gefordert und fuhren ganz souveräne 3:0 Erfolge ein.

Mit dem 7:2 Zwischenstand war die Entscheidung eigentlich gefallen.

Julian trat dann gegen Sadeghi an, ein Match in dem viel Prestige und Tradition steckt. Julian hatte gegen Behrang in der Saison 2004/2005 in Heilsberg damals noch im hinteren Paarkreuz das entscheidende Spiel gegen den Heilsberger in einem Krimi denkbar knapp gewonnen, was dazu führte, dass die Zweite damals Meister wurde.

Es sollte auch diesmal wieder ein spannendes Match werden. Sadeghi konnte den ersten Satz sicher mit 11:4 gewinnen. Im zweiten Satz spielte Julian variabler und trotz Time-Out von Sadeghi in der Verlängerung zum 1:1 nach Sätzen aus. Im dritten Satz dann ein ebenso knapper Verlauf. Diesmal hatte aber der Heilsberger in der Verlängerung das bessere Ende für sich. Julians Antwort ließ nicht lange auf sich warten, er gewann den vierten Durchgang sicher mit 11:5. Der Entscheidungssatze sollte die Entscheidung bringen. Durch eine etwas bessere Trefferquote bedingt holte die Ostheimer Nr.1 mit 11:9 den Punkt für sein Team zum 8:2.

Nun wollte Thomas Schartow gegen Wagner den Schlusspunkt setzen. Anfangs hatte durchaus Probleme mit dem Konterspiel von Wagner. Folgerichtig verlor er den ersten Durchgang. Im zweiten und dritten Satz dann kam Thomas besser ins Spiel und gewann beide Sätze recht sicher.

Der vierte Satz verlief anfangs eher schlecht, denn Wagner führte schnell mit 9:4. Thomas wollte unbedingt einen Entscheidungssatz vermeiden und versuchte, den Ball im Spiel zu halten und Wagner zum Angriff zu zwingen. Das sollte der Schlüssel sein, der dazu führte dass Thomas zum 9:9 ausgleichen konnte und die beiden nächsten Bälle mit zwei Rückhandschüssen in die Vorhand von Wagner zum Sieg des Ostheimers versenkte.

Der 9:2 Endstand war somit besiegelt.

 

Fazit: Ein Erfolg, der zwar gut tut, jedoch aufgrund der Heilsberger Ausfälle nicht überbewertet werden sollte. Nächste Woche folgt dann das Derby beim Schlusslicht in Butzbach.