Nach 9:6 Erfolg bei Höchst/Nidder bleibt die 1.Mannschaft mit 6:0 Punkten Tabellenführer in der BOL

TTC Höchst/Nidder  III  :  TSV OstheimI   6:9


Wichtiger 9:6 Auswärtserfolg beim TTC Höchst/Nidder III

Letzten Freitag stand mit dem Auswärtsspiel bei Höchst/Nidder III eine ganz knifflige Begegnung auf dem Plan und es gab einiges zu erleben an diesem Freitagabend.
Beide Mannschaften hatten jeweils ihre Nummer 4 zu ersetzen. Bei uns fehlte Frederik Eschenbrenner der auf Klassenfahrt in Berlin war und erst abends zurückkam und bei Höchst fehlte Ralf Stoll. Die Vorraussetzung für ein spannendes Spiel waren gegeben.
Mazur/Schartow musste gegen das Doppel 1 der Gastgeber Gnann A./Gnann N. ran und da gab es leider nicht sehr viel zu holen denn in 3 Sätzen ging dieser Punkt nach Höchst, während am Nebentisch Dreiser/Geppert sich im ersten Satz etwas mühten gegen Frischholz/Behrens aber schlussendlich sind dann in Satz 2 und 3 freispielten und klar in 3 Sätzen gewannen.
Das erste Schlüsselspiel war nun das Doppel 3 Müller/Funke gegen Kösling/Koch. Müller/Funke spielen in dieser Saison ja neu zusammen und müssen mit jedem weiteren Match sich besser zurechtfinden. Nachdem der erste Satz gewonnen wurde, war man wieder zu passiv in den nächsten 2 Sätzen die auch prompt verloren wurden. Satz 4 und Satz gingen etwas glücklich aber nicht unverdient an die Ostheimer Paarung denn sie riskierten in den entscheidenden Phasen etwas mehr und deswegen war der Sieg nicht unverdient. Man ging mit einer 2:1 Führung in die ersten Einzel. Hier befindet sich auf Höchster Seite Andi Gnann zur Zeit in einer bestechenden Form die er auch an diesem Abend unter Beweis stellen sollte. Er lebt viel von seinem Aufschlag den man nur sehr schlecht “lesen“ kann und hat danach meistens sehr viele freie Punkte. Im Spiel Gnann gegen Geppert ging der erste Satz schnell an Gnann denn Frank machte zu einfache Fehler. In Satz 2 lief es schon besser aber Frank sollte nicht belohnt werden denn er verlor diesen Satz mit 9:11. Satz 3 ging mit 11:5 an Franky, nun dachte man das vielleicht noch etwas möglich wäre aber dem war leider nicht so denn genauso klar gewann Gnann den vierten Satz und damit das Match zum 2:2 Ausgleich. Im Spiel von Ralf Dreiser gegen Daniel Frischholz riskierte Frischholz sehr viel und damit lag er goldrichtig denn er hatte an diesem Abend auch eine hohe Trefferquote und in Satz 1 traf Dreiser nix und gab diesen ab. In Satz 2 und 3 kontrollierte Ralf das Match und konnte Frischholz unter Druck setzen und gewann diese Sätze souverän. Im vierten Satz führte Dreiser schon klar und dann kam Frischholz durch einige Kantenbälle und Netzroller wieder ran und entschied einen kuriosen Ballwechsel mit dem Schlägergriff noch für sich und somit sogar noch den vierten Satz. In Satz 5 ist bekanntlich meistens alles drin. Dreiser führte schnell mit 5:0 und 9:3. Durch einige Unkonzentriertheiten wurde es nochmal knapp aber mit 11:8 ging der Satz und das Match und Ralf Dreiser und Ostheim. Man führte mit 3:2. In der Mitte musste nun “Charles“ gegen Niklas Gnann an den Tisch. In den ersten 2 Sätzen sah das auch noch ziemlich gut aus denn Müller kam sehr oft mit seinem Anti zum Zuge und auch die Vorhand konnte er einige Male ins Ziel bringen. So gewann er Satz 1 und 2. Ab dem dritten Satz veränderte Gnann seine Taktik und hielt “Charles“ mehr und mehr in der Defensive und er konnte sich nicht mehr befreien und er konnte sich nicht mehr so gut in Szene setzen. Die nächsten 3 Sätze gingen an Gnann und Höchst glich zum 3:3 aus. Hans-Peter Mazur musste gegen Kösling ran. In Satz 1 gewann Hans-Peter knapp mit 11:9. Dort unterliefen ihm auch noch einige Fehler. Sehr konzentriert und immer wieder brachte er nun auch seine Vorhand ins Spiel und machte viele Punkte damit. Folgerichtig ging Satz 2 mit 11:2 an Mazur.  In Satz 3 hatte Kösling eine höhere Trefferquote und gewann diesen und zwang das “Aufschlagwunder“ Mazur in den vierten Satz. Hier spielte HP wieder konzentriert so wie man ihn kennt aber Kösling spielte nun auch gut und so ging dieser Satz in die Verlängerung. Hier hatte Mazur mehr Glück und gewann diesen Satz mit 17:15 und somit führte Ostheim 4:3.
Thomas Schartow musste nun gegen Bernd Koch ran der eigentlich vor dem Spiel schon die Hosen voll hatte denn gegen Thomas spielt er nicht sehr gern.
Aber irgendwie traf Thomas in diesem Match keinen normalen Ball denn er machte sowohl die Fehler als auch die Punkte für Koch und so ging dieses Match klar an Höchst.
Nun lag es an Tommy Funke uns wieder nach vorne zu bringen.
Im Spiel gegen Ersatzmann Frank Behrens hatte Tommy das Spiel jederzeit unter Kontrolle ohne dabei zu glänzen. In 3 sicheren Sätzen brachte Tommy das Spiel nach Hause und das war nicht selbstverständlich denn Behrens ist kein schlechter Ersatzmann. Ostheim führte nun mit 5:4 und Ralf Dreiser wollte im Spitzeneinzel gegen Andi Gnann nachlegen und seinen Erfolg von der Rückrunde der letzten Saison wiederholen. In Satz 1 konnte Ralf Dreiser die Aufschläge von Andi Gnann gut annehmen und selbst auch die Ballwechsel dominieren und Andi nach hinten drängen und gewann diesen Satz mit 11:6.
Im zweiten Satz drehte sich das Blatt denn Gnann machte viele leichte Punkte mit dem Aufschlag und Dreiser returnierte einige Aufschläge direkt ins Aus. Satz 2 ging klar an Gnann und auch im dritten Satz führte Andi ständig und gewann somit auch folgerichtig Satz 3.  Im vierten Satz verlief es bis zum 7:7 ausgeglichen und es war alles möglich. Einen riesen Ballwechsel konnte Andi Gnann für sich entscheiden und danach machte Ralf einen Aufschlagfehler. Damit war das Spiel so gut wie entschieden denn mit 2 Aufschlägen brachte Gnann das Match nach Hause. Man muss einfach sagen das es Andi Gnann verdient hatte an diesem Tag zu gewinnen. Es stand wieder 5:5.
Im Spiel Geppert gegen Frischholz legte Frank wie die Feuerwehr los und gewann den ersten Satz mit sage und schreibe mit 11:0!!! Auch der zweite Satz ging mit 11:5 klar an Frank. Satz 3 hätte Frank nach einer Führung nach Hause bringen müssen aber er verlor diesen Satz noch mit 10:12. Nun war Frischholz richtig im Spiel drin und Frank konnte sein Spiel erstmal nicht ändern. Im vierten Satz traf Frischholz immer mehr und gewann diesen klar mit 11:5.
Nun bedurfte es einer Taktikänderung. Eingestellt von Ralf Dreiser gewann Frank den fünften Satz mit 11:9 und es gab einige schöne Ballwechsel zu sehen und auch die Faust von Frank nach dem er gewonnen hatte.
Man führte nun mit 6:5.
Mazur musste nun gegen Niklas Gnann ran und hier gab es viel Trash Talk von Seiten des jungen Gnann. Satz 1 ging noch sicher an Gnann und er dachte wohl das er Mazur im “Sack“ hätte. Aber weit gefehlt denn Hans-Peter ist ein Kämpfer. Er kämpfte sich zurück ins Spiel und spielte nun aggressiver mit seiner Vorhand und mischte auch mit den langen Noppen sein Spiel zwischen dem Block am Tisch und der langen Abwehr. Satz 2 ging an Mazur mit 11:9, während Satz 3 mit ebenfalls 11:9 an Gnann ging. Mit einem weiteren 11:9 für Mazur dem mittlerweile dritten 11:9 in diesem Match ging es in den entscheidenden fünften Satz. Hier machte Gann einige abfällige und unflätige Äußerungen die sich eigentlich nicht gehören. Mazur kam dadurch etwas aus dem Rhythmus während Gnann richtig gut spielte und das Spiel mit einem 11:6 nach Hause brachte. Der Ausgleich beim 6:6 war hergestellt. Nun folgte das Highlight aus Sicht der Ostheimer. “Charles“ Burkhard Müller musste gegen Kösling ran und war schon favorisiert gewesen vor dem Match und jeder dachte auch das nun ein wichtiger Punkt für Ostheim kommt.
Diese Hoffnungen wurden jäh unterbrochen als beim Stand von 4:2 im ersten Satz “Charles“ zusammenbrach bzw. sackte denn er hatten einen Wadenkrampf bekommen. Schnell gereichtes Magnesium konnte erstmal auch nicht helfen denn Satz 1 ging noch mit 8:11 verloren denn Müller konnte gar keinen richtigen Schritt in die Vorhand laufen. Nun musste er halt öfters mit seinem Anti zum Erfolg kommen und damit angreifen. In der Pause zum zweiten Satz wurde Müller nach mit Latschenkiefer eingerieben und das schien etwas zu helfen denn Satz 2 ging an Müller. Die Versorgung mit Latschenkiefer und Magnesium ging in den Pausen natürlich weiter. Satz 3 gewann Kösling deutlich mit 11:4 da er den ersten schnellen Ball ganz weit in die Vorhand von Müller zog und dieser zu viel mit seiner Rückhand dem Anti machen wollte.
Im vierten Satz hatte Charles wieder die richtige Mischung gefunden und gewann mit 11:9. Weiterhin humpelte Müller durch die Box. Aber dieses Handicap konnte Kösling nicht richtig nutzen und irgendwie war der auch irritiert davon.
Was aber in Satz 5 passierte kommt wirklich nicht so oft vor. Erst sah es so aus als würde Kösling dieses Ding nach Hause bringen denn er führte schnell mit 8:0 und über 9:3 bzw. 10:3 hatte Kösling sieben Matchbälle aber die ersten 2 Matchbälle machte er leichte Fehler und danach kamen 2  Monsterbälle von “Charles“ so dass Kösling immer nervöser wurde und zu Denken anfing. Und tatsächlich schaffte er es zum 10:10 auszugleichen. Unter tosendem Jubel seiner Mannschaftskollegen schweißte Müller beim Stand von 12:11 und seinem ersten Matchball eine Vorhand ein und gewann dieses Match was vorentscheidend für das gesamte Spiel werden sollte. Man führte nun mit 7:6 und wollte nun den berühmten “Sack“ zumachen.
Tommy Funke musste gegen Bernd Koch ran und stellte im ersten Satz gleich mal unter Beweis wer hier Chef in diesem Match sein sollte. Er gewann den ersten Satz sicher aber im zweiten Satz wurde er etwas zu passiv aber gewann den Satz immer noch mit 11:9. Im dritten Satz zog Tommy von Anfang an das Tempo an und war zu keiner Zeit gefährdet und brachte den Sieg nach Hause. Man führte nun mit 8:6 zudem steht Tommy Funke noch mit einer blütenweißen Weste von 5:0 Siegen im hinteren Paakreuz da und gab noch keinen Satz ab.
Nun lag es an Thomas Schartow gegen Frank Behrens den neunten Punkt einzufahren. Thomas begann sehr nervös und hatte eher mit sich als mit dem Gegner zu kämpfen. Behrens spielte gut und gewann Satz 1 in der Verlängerung. Im zweiten Satz konnte sich Schartow freischwimmen und gewann diesen Satz mit 11:6. Immer besser in Fahrt kamen jetzt auch seine schnellen Vorhandbälle und er gewann immer mehr an Sicherheit.
Satz 3 und 4 gingen an Schartow und er beendete das Match und brachte den Sieg unter Dach und Fach.
Dies war ein ganz wichtiger Sieg für uns denn Höchst/Nidder wird in der Endabrechnung auch unter den ersten 5 Mannschaften in der Tabelle zu finden sein von daher war dies der erste Gradmesser für die Mannschaft in der neuen Runde. Nun steht man mit 6:0 Punkten an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga und hat die Möglichkeit am kommenden Samstag den 17.09 beim Heimspiel in Kirch-Göns gegen den TTC Assenheim in der MPS um 19 Uhr einen weiteren Sieg einzufahren.
Sollte dies gelingen so hätten man mit 8:0 Punkten den Beginn aus der letzten Runde genau umgekehrt nun hingelegt und man könnte sich da vorne festsetzen.
Über ein paar Zuschauer die uns anfeuern am Samstag würden wir uns sehr freuen.